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Die Fotos und ich

 

Oft werde ich gefragt: "Du hast doch so einen tollen Fotoapparat, kannst du auch mal ein tolles Foto von mir (und meiner Familie) machen?" Kann ich, aber in keinem Kameramenü der Welt wird man ein Setup für eine "tolles" Foto bzw. Familienportrait finden. Also ist Kreativität gefragt - denn ich bin nicht der Typ der abgedroschene Posen "nachknipsen" möchte. Ich lege großen Wert auf die Wünsche und die Mitarbeit der zu fotografierenden Person(en). Wann z.B. welcher Gesichtsmuskel anzuspannen ist , ob das Haar nochmals durchgekämt werden muss ist, nein das kann und will ich nicht entscheiden. Sie merken schon, bei meinen Shootings herscht immer ein lockeres und freundschaftliches Verhältnis zwischen den Kunden und mir. :-)

 

Auch wenn man eine tolle Ausrüstung hat ist das (zum Glück) keine Garantie für gute Fotos. Einen geschulten Blick, Gefühl für die Technik (z.B. für die zielsichere Blenden und/oder Zeitwahl) entwickelt man nur mit viel Training.

 

Nachdem ich 2001 die erste Digitalkamera, aber besonders als ich ab 2006 die erste digitale Spiegelreflexkamera mein Eigen nannte und mir die Möglichkeiten bewusst waren, die mir diese neue Technik bieten könnte, wusste ich - "DAS ist es."

Ab 2006 wurden dann auch Fotografie-Kurse besucht (u.a. Volkshochschule, Akt-Fotokurs bei Günter Hagedorn usw.) diverse Fotoforen unsicher gemacht und viel ausprobiert.

 

Hängen geblieben bin ich dann bei der "Menschenfotografie" (wat'n blödes Wort). Unter diesem "vielsagenden" Oberbegriff stecken einige Varianten auf die ich mich im Laufe der Jahre (seit 2008) spezialisiert habe:

 

1. Fußballplätze z.B. kenne ich in Hamburg inzwischen jede Menge - Sportfotografie bzw. die Sportreportage im Allgemeinen. Vorausahnen was passieren könnte, die Technik ausreizen - ja, das macht Spaß, erfordert aber jede Menge Übung und Konzentration. Was auch sehr oft unterschätzt wird: Mit einer Einsteiger-DSLR, einer Kompaktknipse oder gar einem Handy kommt man hier nicht weit.

 

2. Früher war ich selten auf Hochzeiten eingeladen, in den letzten Jahren dafür um so häufiger - warum? Keine Ahnung. Die falschen Leute gekannt oder einfach nur keine Kamera gehabt? Wer weiß... ;-)

Eine Hochzeit als Fotograf mitgestalten zu dürfen, ja was gibt es eigentlich schöneres für einen Fotografen. Auch hier ist das "Geknipse" , wie es viele Menschen abfällig nennen, harte Arbeit. Höchste Konzentration und zuverlässiges Equipment über den ganzen Tag hinweg sind auch bei den besten Planungen und Absprachen ein Muss!

 

3. Aus dem Mix der ersten drei Rubriken hat sich dann noch die Party-Fotografie ergeben. Oft auch im Zusammenhang mit den Hochzeiten nachgefragt und von mir entsprechend angeboten. Auch wenn oft der Tagesälteste, so habe ich nichts gegen Partys auf denen der 18. Geburtstag gefeiert wird.

 

Euer/Ihr

 

Gunnar Meistring